Intramedulläre Nagelung bei proximaler Humerusfraktur







Die Komplexität von proximalen Humerusfrakturen erfordert Ansätze, die die Funktion erhalten und die Morbidität minimieren. Diese Schulung bietet ein technisches Eintauchen in die Osteosynthese mit einem intramedullären Nagel unter Verwendung minimalinvasiver Zugänge und einer Technik zur Manipulation des proximalen Fragments mit einem "Joystick", wobei der Schwerpunkt auf der Wiederherstellung der Achse, Rotation und Version des Humeruskopfes liegt, ohne dass eine präzise anatomische Reposition erforderlich ist.
Schwerpunkte der Schulung:
- Osteosynthese von proximalen Humerusfrakturen mit intramedullärem Nagel.
- Minimalinvasive Reduktions- und Fixationstechniken.
- Fragmentmanipulation mit "Joystick" zur Optimierung des Anstellwinkels.
- Präzise Messung des intramedullären Nagels.
- Fixation mit proximalen und distalen Verriegelungsschrauben.
Detaillierter Inhalt:
- Manipulation des proximalen Fragments mit „Joystick“: Methodik zur Optimierung des Eintrittswinkels des Führungsdrahtes, um eine ideale Positionierung zu gewährleisten und die Darstellung des Übergangs zwischen Tuberculum majus und Humeruskopf zu verbessern.
- Minimalinvasiver chirurgischer Zugang: Details des Zugangs über die Rotatorenmanschette für den Zugang und die Darstellung der Region, wodurch das Gewebetrauma minimiert wird.
- Optimierung der Einführung des Führungsdrahtes: Strategien zur präzisen Positionierung des Führungsdrahtes im Humeruskopf, unterstützt durch radiologische Bestätigung und die Verwendung des „Joysticks“ zur Erstellung von AP- und Lateralbildern.
- Präzise Messung des intramedullären Nagels: Messprotokolle unter Verwendung einer externen Führung, mit besonderem Augenmerk auf anatomische Besonderheiten des distalen Humerus, um ein Unter- oder Überdimensionieren des Implantats zu vermeiden.
- Technik der intramedullären Nagelinsertion: Ansatz zur manuellen Einführung des Nagels, um den Einsatz eines Hammers zu vermeiden und das Risiko iatrogener Frakturen zu reduzieren.
- Stabile Fixation mit Verriegelungsschrauben: Methodik zur Insertion von proximalen und distalen Verriegelungsschrauben über Mini-Zugänge, einschließlich Fixation des Calcars, mit Fokus auf die Wiederherstellung von Achse, Rotation und Version des Humeruskopfes.
- Strategien zur funktionellen Reposition: Osteosyntheseprinzipien, die die funktionelle und biomechanische Wiederherstellung des Humerus priorisieren, da eine präzise anatomische Reposition bei dieser Art von Fraktur nicht wesentlich ist.
Enthaltenes Material:
- Detailliertes PDF: Ein detailliertes Dokument ergänzt die Schulung und behandelt objektiv die entscheidenden Schritte des Verfahrens: Manipulation mit „Joystick“, Planung mit Bildverstärker, chirurgische Zugänge, Einführung des Führungsdrahtes, Messung und Insertion des intramedullären Nagels sowie Fixation der proximalen und distalen Verriegelungsschrauben, wobei das Ziel der Wiederherstellung von Achse, Rotation und Version des Humeruskopfes für den Erfolg des Eingriffs hervorgehoben wird.
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